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Johannes Warth

Johannes Warth ist geprüfter Büroeinrichter (zbb) und durch die Aktion Gesunder Rücken e.V. zertifizierter Ergonomieberater

"Sitzen ist für den modernen Menschen zur wichtigsten Lebenshaltung geworden. Mit bis zu 14 Stunden täglich sitzen wir inzwischen mehr Zeit ab, als wir im Liegen oder in Bewegung verbringen. Im Alltag, in der Freizeit und natürlich vorwiegend im Büro. Sitzen entspannt, Puls und Atmung flachen ab, der Energieverbrauch sinkt, der Organismus kommt zur Ruhe. So kann man sich voll und ganz auf geistige Tätigkeiten konzentrieren und besser nachdenken.

Der Stuhl ist das Produkt von Kultur und Zivilisation und in unseren Kreisen noch recht jung. Viele der noch heute lebenden Naturvölker kennen das Sitzmöbel nicht. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts setzte sich allmählich die Einsicht durch, daß sich bei sitzender Arbeitshaltung Wohlbefinden und Leistung erhöhen. Doch je länger der Mensch sitzt, desto mehr zeigt ihm sein Körper durch Verspannungen, Rückenbeschwerden oder Kreislaufprobleme, dass er nicht zum Stillsitzen auf Dauer geschaffen ist. Langes Sitzen ist Schwerstarbeit für den Körper. Deshalb braucht er eine durchdachte Technik, die ihn individuell unterstützt und mehr Dynamik ins Sitzen bringt."

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine Beratung? Dann rufen Sie uns an: 0651 - 699 79 262 oder schreiben Sie an: info@warth-trier.de

 

Es gibt keine Standards.

Prokrustes war ein Unhold der griechischen Mythologie, der Reisenden ein Bett anbot, wobei er großen Wert auf eine perfekte Anpassung legte: War der Mensch zu groß für das Bett, hackte er ihm die Füße ab. War der Mensch zu klein, wurde er schmerzhaft gestreckt. Die moderne Ergonomie hat das gleiche Problem, löst es aber glücklicherweise anders und passt Arbeitsmittel und Büromöbel dem Menschen an. Grundlage ist die Anthropometrie, die Lehre von den Körpermaßen des Menschen. Aufgrund statistischer Daten lässt sich genau bestimmen, in welchem Spielraum Büromöbel für einen Großteil aller Menschen bemessen sein müssen: in der Regel zwischen 151,5 cm und 191 cm Körpergröße. Innerhalb dieser Spanne sorgt durchdachte Technik für die perfekte individuelle Einstellung.

sitzflaeche

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Sitzfläche voll ausnutzen. Nur so ist der Kontakt zur stützenden Rückenlehne gewährleistet. Sitzhöhe exakt einstellen. Die Füße vollflächig auf dem Boden, Beine und Arme im rechten Winkel (90°). Rückenlehne anpassen. Die Wölbung in der Rückenlehne stützt die Wirbelsäule optimal im Lendenwirbelbereich.

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Höhe der Armlehnen einstellen. Arm und Schultermuskulatur brauchen eine Stütze, vor allem bei intensiver Bildschrimarbeit. Maß nehmen. Großer Mann und kleine Frau, Sitzriese oder Langbein, Napoleon- oder Gardemaß, XXL-Format oder Topmodel-Figur – Bürositzmöbel müssen allen passen.

 

Zeit zum Aufstehen.

An einem Stehpult hat Albert Einstein seine bahnbrechenden Theorien entwickelt, womit der kreative Effekt dieser Arbeitshaltung ja relativ schnell einleuchtet. Nun wird sicher nicht jeder Mitarbeiter gleich zum Genie, dem man die Möglichkeit bietet, zwischendurch im Stehen zu arbeiten. Gesünder und leistungsfähiger bleibt er aber allemal. Als Strategie gegen den schädlichen Sitzmarathon im Büro empf iehlt die Arbeitswissenschaft heute eine gezielt geförderte Steh-Sitz-Dynamik mit häufig wechselnden Arbeitsphasen.

Neben Meetings gilt das auch für die eigentliche Schreibtischtätigkeit: Um Unterlagen zu sichten, zu telefonieren oder E-Mails zu beantworten, muss man nicht sitzen. Stehpulte und vor allem höhenverstellbare Schreibtische machen den Umstieg aufs Arbeiten im Stehen möglich. Studien belegen den Nutzeffekt: Die Sitzzeiten der Mitarbeiter werden um bis zu 30 Prozent reduziert, gesundheitliche Beschwerden nehmen ab.

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Stehauf-Tisch. Ideal ist ein Schreibtisch, der sich einfach und schnell zum Stehtisch verstellen lässt. So kann man die Arbeitshaltung jederzeit wechseln und sofort weiterarbeiten. Die Arbeitsfläche des Stehtischs sollte auf Höhe der Ellenbogen eingestellt werden. Eine Stehhilfe/Stehsitz ist nur bei längeren Stehphasen zur Entlastung ratsam.

Es lebe die Abwechslung.

Gesundes Sitzen im Büro heißt für Ergonomie-Experten vor allem eines: möglichst wenig sitzen! Und wenn schon, dann dynamisch. Der Mensch ist physiologisch auf Bewegung ausgelegt, empfohlen wird deshalb ein häufiger Wechsel der Arbeitshaltung im Büroalltag. Eine Faustformel besagt, dass ein Arbeitstag im Büro zu maximal 50 Prozent im Sitzen verbracht werden sollte, den Rest der Zeit sollte man stehen oder sich bewegen. Voraussetzung dafür ist eine Bürogestaltung, die Bewegung gezielt fördert. Mit einer Ausstattung, die reichlich Gelegenheiten dazu bietet und die Mitarbeiter zu mehr Mobilität anregt.

sedus_people_031_800 Einladung. Bequeme Loungemöbel für die informelle Kommunikation oder Teammeetings locken Mitarbeiter weg von ihrem Bürostuhl. Unser Loungeprogramm sedus sopha lässt sich hierzu vielfältig konfigurieren und passt damit perfekt in jeden Kommunikationsbereich.


Quelle: Sedus Stoll AG


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