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Johannes Warth

Johannes Warth ist geprüfter Büroeinrichter (zbb) und durch die Aktion Gesunder Rücken e.V. zertifizierter Ergonomieberater

"Man sitzt ja nicht nur auf einem Stuhl, man sitzt auch an einem Tisch in einem Raum, und das häufig mit anderen zusammen. Trotz zunehmender Flexibilisierung der Büroarbeit ist der eigene Schreibtisch immer noch der Hauptarbeitsplatz und der Computer das wichtigste Arbeitsmittel für die meisten Menschen. Die gesamte Arbeitsumgebung muss ergonomisch perfekt abgestimmt sein. Effiziente Arbeitsprozesse und eine optimierte Flächenplanung müssen mit den Bedürfnissen der Einzelnen in Einklang gebracht werden.

Der individuell anpassbare Tisch, die richtige Position von Tastatur und Bildschirm, die funktionale Organisation der Arbeitsmittel gehören dazu. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Faktoren, die beeinflussen, ob wir uns wohl uns fühlen oder nicht: Licht, Luft, Akustik und eine attraktive, stimulierende Gestaltung tragen maßgeblich zur Zufriedenheit in Büro und Beruf bei."

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine Beratung? Dann rufen Sie uns an: 0651 - 699 79 262 oder schreiben Sie an: info@warth-trier.de

 

Das wichtigste Arbeitsmittel der Welt im Blick.

1943 prognostizierte der damalige IBM-Chef einen weltweiten Bedarf von höchstens fünf Computern. Wie sehr er sich geirrt hat, kann man inzwischen in jedem Büro sehen. Der Computer prägt heute den Arbeitsalltag weltweit wie kein Arbeitsmittel je zuvor. Und er wirkt wie kein anderes Arbeitsmittel ein auf die Körperhaltung, das Sitzverhalten und damit die Gesundheit der Mitarbeiter. Entsprechend wichtig ist eine ergonomisch optimale Einstellung der Bildschirm- Arbeitsplätze.

Wobei zu beachten ist, dass der Arbeitsplatz auch für die sonstigen vielfältigen Tätigkeiten moderner Büroarbeit geeignet sein muss.

Tischhöhe. Die Unterarme sollten locker im rechten Winkel auf dem Tisch liegen; ideal ist ein individuell höhen-verstellbarer Tisch.

Stuhlanpassung. Ergonomisch gute Bürostühle lassen sich in Höhe, Sitztiefe und Anlehndruck der Rückenlehne individuell einstellen.

Fußstütze. Im Bedarfsfall kann auch eine verstellbare Fußstütze eingesetzt werden.

Bildschirmposition. Der Bildschirm ist direkt im Blickfeld zu platzieren, um Fehlhaltungen des Kopfes zu vermeiden.

Sehachse. Praktische Faustregel: Die oberste lesbare Zeile sollte unterhalb der Augenhöhe liegen.

Beobachtungswinkel. Man sollte entspannt, mit leicht nach unten geneigtem Kopf lesen können.

Sehabstand. Er richtet sich nach der Bildschirmgröße, sollte aber mindestens 50 cm betragen.

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Der Arbeitsplatz als persönlicher Bewegungsraum.

 

Erkenntnisse über die richtige Arbeitsplatzergonomie sind international in die jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben und Normen eingeflossen, die bei der Büroplanung die Rahmenrichtlinien vorgeben. In der Umsetzung sollte jedoch den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter, entsprechend ihren Aufgaben und den Abläufen im Unternehmen, genügend Raum gegeben werden. Die Mindestgröße eines Arbeitsplatzes ist normiert, ausschlaggebend ist jedoch der tatsächliche, aufgabenbezogene Bedarf. Je großzügiger der Raum, desto größer auch die Bewegungsfreiheit. Container und Sideboards in Stehhöhe animieren zusätzlich zum häufigeren Aufstehen.

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  Freiheit. Die Mindestgröße eines Arbeitsplatzes ist normiert, ausschlaggebend ist jedoch der tatsächliche, aufgabenbezogene Bedarf. Je großzügiger der Raum, desto größer auch die Bewegungsfreiheit. Container und Sideboards in Stehhöhe animieren zusätzlich zum häufigeren Aufstehen.
   

Wohlfühlen ist gesund.

Was bei Sedus im Rahmen des Konzepts Place 2.5 schon seit Jahren die Grundlage für die Weiterentwicklung des Büros ist, ist heute auch in der Arbeitswissenschaft eine gesicherte Erkenntnis: Der Mensch ist ein emotionales Wesen, dem es gut gehen muss, wenn er sein Bestes geben und dabei gesund und leistungsfähig bleiben soll. Eine ganzheitliche Büroplanung bezieht deshalb auch wichtige Wohlfühlfaktoren mit ein. Und die lassen sich am besten mit den 3 großen "L" benennen:

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licht. Die größte Leuchte in unserem Planetensystem ist auch die beste für das Wohlbefinden des Menschen und ein gutes Anti-Stress-Mittel. Perfekte Lichttechnik schafft je nach Standort- und Raumbedingungen die richtige Mischung aus natürlichem und künstlichem Licht, allgemeiner Raumbeleuchtung und gezielter individueller Arbeitsplatzausleuchtung

leise. Die Ohren kann man nicht schließen: Lärm ist in vielen Büros einer der größten Stör- und Stressfaktoren. Eine angenehme Akustik reduziert Fehler sowie krankheitsbedingte Ausfallzeiten und fördert Konzentration und Leistungsfähigkeit. Dazu dienen schallabsorbierende Oberflächen, schalldämmende Elemente und eine gezielte akustische Raumplanung luftig. Ein gutes Betriebsklima sollte man wörtlich nehmen und für eine ausgewogene Klimatisierung und Lüftung sorgen. Pflanzen verbessern die Raumluft und schlucken Schadstoffe. Die Geruchskulisse im Büro ist ein häufig unterschätzter Faktor, denn Gerüche wirken direkt auf die Gefühle. Angenehm unaufdringlicher Duft statt des typischen Büromiefs entspannt, macht Laune und steigert die Kreativität.
    Quelle: Sedus Stoll AG

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