
Moderne Arbeitswelten entstehen nicht allein durch neue Büromöbel, offene Flächen oder ein außergewöhnliches Design. Entscheidend ist vielmehr, wie Menschen in die Gestaltung einbezogen werden und welchen Freiraum Unternehmen für neue Ideen schaffen.
Ein gutes Beispiel dafür ist die neue Filiale HeySpark der Sparkasse Trier. Das Konzept stammt von tibo ^ architektur, wir von Warth Büroeinrichtung durften die passenden Möbel dazu liefern.
Der Gedanke dahinter: weg von der klassischen Bankfiliale und hin zu einem Ort, an dem junge Menschen gerne arbeiten, sich treffen und austauschen.
Entstanden ist eine moderne Arbeits- und Begegnungswelt mit unterschiedlichen Arbeitszonen, Workspaces und Aufenthaltsbereichen – und sogar einer PlayStation 5.
Doch reicht das bereits aus, um eine Arbeitswelt wirklich innovativ zu machen?
Spoiler: Nein.
Modernes Mobiliar und ein außergewöhnliches Raumkonzept sind zunächst nur das, was man sieht.
Die eigentliche Innovation steckt in den Köpfen. Sie steckt in den Prozessen und vor allem in der Bereitschaft der Entscheider, neuen Ideen Raum zu geben.
Beim Projekt HeySpark waren aus meiner Sicht drei Faktoren besonders wichtig.
Wer Arbeitswelten für eine junge Generation entwickelt, sollte diese Generation auch an der Entwicklung beteiligen.
Genau das ist bei HeySpark passiert.
Junge kreative Köpfe aus dem Team von Britta Tibo und tibo ^ architektur sowie von HeySpark waren aktiv am Projekt beteiligt.
Sie waren damit nicht nur die Zielgruppe des neuen Konzepts, sondern konnten ihre eigenen Vorstellungen davon einbringen, wie ein moderner Ort zum Arbeiten, Treffen und Austauschen aussehen sollte.
Junge Mitarbeiter einzubeziehen ist das eine. Ihnen tatsächlich Verantwortung zu übertragen, das andere.
Statt sämtliche Details vorzugeben, wurde den jungen Projektbeteiligten zugetraut, für ihre eigene Generation zu denken und Entscheidungen mitzugestalten.
Genau hier beginnt für mich echte Innovation.
Denn eine moderne Arbeitswelt entsteht nicht dadurch, dass ein Unternehmen neue Möbel kauft oder seine Räume in modernen Farben gestaltet.
Sie entsteht, wenn neue Ideen zugelassen werden.
Das bedeutet nicht, dass Erfahrung bei der Gestaltung moderner Arbeitswelten weniger wichtig wird.
Im Gegenteil.
Die Aufgabe unseres etwas älteren Teams von Warth Büroeinrichtung und der erfahrenen Projektbeteiligten bei tibo ^ architektur bestand nicht darin, die jungen Ideen auszubremsen.
Wir konnten vielmehr unser Erfahrungswissen einbringen, um aus den Ideen eine funktionierende und realisierbare Lösung zu entwickeln.
Dabei spielen ganz praktische Fragen eine Rolle:
Erfahrung und junge Ideen stehen damit nicht im Widerspruch. Richtig eingesetzt ergänzen sie sich.
Das moderne Design von HeySpark ist der sichtbare Teil des Projekts.
Der eigentliche Unterschied liegt jedoch in der Haltung dahinter.
Jungen Menschen wurde zugetraut, Verantwortung zu übernehmen und einen Ort für ihre eigene Generation mitzugestalten. Gleichzeitig standen erfahrene Partner bereit, um diese Ideen praktisch und budgetkonform umzusetzen.
Das Design sieht man. Das Vertrauen dahinter nicht. Aber genau dieses Vertrauen macht den Unterschied.
Diese Energie habe ich auch persönlich während des Projekts gespürt – in der Zusammenarbeit mit den jungen Projektbeteiligten von tibo ^ architektur, HeySpark und new media labs.
Wer heute moderne Arbeitswelten gestalten möchte, sollte deshalb nicht nur über Büromöbel, Farben und Materialien sprechen.
Entscheidend ist die Frage, wie Menschen künftig arbeiten, kommunizieren und sich begegnen möchten – und ob man ihnen die Möglichkeit gibt, diese Arbeitswelt selbst mitzugestalten.
Das Projekt HeySpark in Trier zeigt, wie gut das funktionieren kann, wenn junge Ideen, Vertrauen, Architektur und Erfahrung zusammenkommen.
Als Büroeinrichter in Trier begleiten wir Unternehmen in Trier, Luxemburg und der Großregion bei der Planung und Umsetzung moderner Arbeitswelten – von der Raumplanung über Farb-, Material- und Einrichtungskonzepte bis zur Lieferung und Montage.